Friedhof

Die Erinnerung braucht einen Ort

Der Friedhof von St. Petri an der Ferdinandstraße bietet verschiedene Möglichkeiten der Bestattungen.
Bereits seit 1832, genau an der Grenze zwischen Buxtehude und Altkloster liegt der Ferdinandfriedhof nah am Puls der Stadt. Eine Bushaltestelle ist in unmittelbarer Nähe, Parkplätze sind in ausreichender Zahl vorhanden und vom Bahnhof aus kann man die 2013 renovierte Auferstehungskapelle am Eingang schon sehen. Und so trifft man den ganzen Tag über Besucher, die vorbeischauen, um die Gräber ihrer Angehörigen zu besuchen, zu pflegen oder auch nur auf einer der vielen Bänke im stillen Gedenken zu verweilen.

Ein Grab auf dem Friedhof in der Ferdinandstraße bedeutet, die letzte Ruhe zu finden und doch nah am Leben zu sein – bei Familien und Freunden.
Eine Grabstätte auf dem Ferdinandfriedhof können Sie schon zu Lebzeiten erwerben. Die Frage der Grabpflege spielt hierbei heutzutage eine bedeutende Rolle. Daher bieten wir neben den klassischen Grabarten auch verschiedene andere Möglichkeiten an.

Flyer St.-Petri-Friedhof in der Ferdinandstraße

Friedhofsverwaltung

Bürozeiten:
Freitags von  9:00 Uhr bis 11:00 Uhr

Christina Thomas
Hansestraße 1
21614 Buxtehude
Tel.: 04161 - 50 00 789

Friedhofs- und Gebührenordnung

In Friedhofsordnungen wird geregelt, welche Grabstätten angeboten werden und welche Regeln für die Gestaltung der Gräber bestehen. Die Friedhofsordnung unseres Friedhofes finden Sie hier:
Friedhofsordnung Ferdinandstraße

Über die Kosten der Grabstätten finden Sie alles in der Friedhofsgebührenordnung.
Friedhofsgebührenordnung Ferdinandstraße

Foto: CT

Mitarbeiter auf dem Friedhof

Unsere Friedhofsmitarbeiter Herr Pilz (li.) und Herr Heitmann sind Montag bis Freitag jeweils von 8:00 - 16:00 Uhr vor Ort erreichbar oder per Telefon: 0171 / 8 13 32 33.
Ihre Ansprechpartner auf dem Friedhof sind Herr Pilz und Herr Heitmann.

Auferstehungskapelle

Die im Juni 1982 eröffnete Auferstehungskapelle wurde 2013 renoviert. Mit einem schönen Holzboden, lichtdurchlässigen Türen und hellen Farben präsentiert sich die Kapelle freundlich und zeitgemäß. Die Besucher sitzen auf Stühlen, die flexibel angeordnet und gestellt werden können. Insbesondere für Trauerfeiern mit wenigen Teilnehmern wird so eine persönliche Atmosphäre geschaffen.

Foto: RL

Das Grab – eine Belastung für Angehörige?

Das Grab ist für die Menschen, mit denen ein Verstorbener sein Leben geteilt hat, eine bleibende individuelle Stätte der Erinnerung, ein Ort des Gedenkens. Ein Grab mit einem Grabmal, das Namen, Lebensdaten und vielleicht persönliche Inschriften trägt, ist der einzige greifbare Ort der Erinnerung. Für Hinterbliebene kann daher ein Grab eine wichtige Funktion in der Trauer haben; nicht zuletzt hilft es auch, sich langsam und Stück für Stück von dem Verstorbenen zu verabschieden, was in der Kürze der Zeit bis zur Beisetzung oft nicht möglich ist.

Unabhängig hiervon erklären aber viele Menschen noch zu Lebzeiten, dass sie im Tod keine Last mehr für die Anverwandten sein wollen. Damit gemeint ist meist ein Grab, das nicht gepflegt werden muss. Immer öfter wird aus rationalen Gründen eine Entscheidung gegen ein individuelles Grab getroffen. Die Argumente sind dann meist: zu teuer oder pflegeintensiv. Aber das muss nicht sein. Friedhöfe bieten heute unterschiedliche Grabformen an, die über viele Jahre regelmäßig von Gärtnern gepflegt werden und auf denen ein individuelles Grab mit einem persönlichen Grabmal möglich ist. Hierbei ist nicht allein der immer mehr in Anspruch genommene Friedwald eine Alternative. Auch wir können auf dem Friedhof an der Ferdinandstraße gute Möglichkeiten zu einem „fairen Preis“ anbieten, der mit dem Friedwald durchaus konkurrieren kann. Bedenken Sie dabei bitte, dass ein Grab für viele Menschen schnell und problemlos erreichbar sein sollte, um die Verstorbenen zu besuchen. Dieses ist z. B. beim Friedwald  problematisch, zu dem immer hingefahren werden muss. Die Wege dort sind für Personen mit Rollator oder Rollstuhl schwer zu befahren und zu bestimmten Zeiten kaum passierbar.

Wenn wir Ihr Interesse an einer solchen alternativen Bestattungsform geweckt haben, sprechen Sie uns bitte an. Wir beraten Sie hierbei gerne. Oder machen Sie sich ein Bild und kommen uns am Tag des Friedhofes am 22.09.2019 besuchen.

Es wird wieder bunt auf dem Friedhof

 

Wir hatten im letzten Jahr das Experiment gewagt, auf zwei freien Flächen auf dem Friedhof eine Wildblumenwiese anzulegen. Die Resonanz der Besucherinnen und Besucher wie auch die der zahlreichen „fliegenden Gäste“ dieser bunten Flächen war sehr positiv. Wir haben uns deshalb entschlossen, die ganze Aktion zu wiederholen und sogar noch etwas auszuweiten. Die hierfür vorgesehenen Abschnitte müssen von unseren Gärtnern vorbereitet werden und zu Beginn der Vegetation vielleicht mal etwas „ungepflegt“ aussehen. Die spätere bunte Farbenpracht wird aber diese Ansicht dann schnell vergessen lassen.

Die Anlegung von Wildblumenwiesen ist ein aktiver Beitrag zum Naturschutz. Die bunte Farbenpracht bietet Nektar für Schmetterlinge und Bienen. Die Samen sind die Nahrung zahlreicher Vögel. Von kleinen Säugetieren wird die Blühwiese als Wohn- und Nistplatz genutzt.

 

Übrigens: Die Anlegung von Blühstreifen entspricht dem Nachhaltigkeitsziel 15.5 der UN: „Umgehende und bedeutsame Maßnahmen ergreifen, um die Verschlechterung der natürlichen Lebensräume zu verringern.“