Wir machen unsere Türen auf!

Themenabende für Kirchenöffner*innen

In knapp 350 Kirchen in unserer Landeskirche stehen die Türen regelmäßig offen - nicht nur sonntags um 10 Uhr. Dafür steht das etablierte blaue Signet mit den symbolisch geöffneten Kirchtüren. Jede Gemeinde hat dabei ihren Weg gefunden, wie sie die Kirchenöffnung für Gemeindeglieder und Gäste organisiert. Oftmals gibt es ein Team von Ehrenamtlichen, die regelmäßig die Türen auf- und abschließen, die Ordnung im Blick behalten oder sogar während der Öffnungszeiten ansprechbar sind für Gäste.

Wir laden Sie herzlich zu unseren Themenabenden ein: Beim Thema „Zwischen Tür und Angel" schauen wir auf die kurzen Gespräche, die während einer Kirchenöffnung entstehen können. Es wird Impulse, Tipps und Austausch zu gelingender Gesprächsführung geben. Das 2. Thema beschäftigt sich mit der Situation ,in aller Kürze etwas über Ihre Kirche erzählen zu müssen. Bei „Zwischen Tür und Altar" soll es entsprechend Anregungen für kurzweilige Erläuterungen und Erzählungen zu Ihrer Kirche geben.

Was erwartet Sie?

  • Möglichkeit zum Austausch und zur Vernetzung
  • aktuelle Infos und Material zum Thema „Offene Kirchen"
  • ein kleiner Impuls zu einem Thema
  • etwas für das leibliche Wohlbefinden

Für wen?

  • Kirchenöffner*innen, -hüter*innen, -wächter*innen, etc.
  • Kirchenvorstände und Verantwortliche in der Gemeinde
  • Interessierte am Thema „Offene Kirchen"

Weitere Informationen zu den Orten und die Möglichkeit zurAnmeldung finden Sie hier: www.offene-kirchen.de

ANMELDUNG

EVANGELISCH-LUTHERISCHE LANDESKIRCHE HANNOVERs

Kirchenvorstandswahl 2024

Wählen Sie bequem von zu Hause oder per Post

Am 10. März 2024 wählt unsere Kirchengemeinde – wie alle anderen Kirchengemeinden unserer Landeskirche – das neue Leitungsteam für die kommende Amtsperiode, den Kirchenvorstand. Zum ersten Mal können Sie als Gemeindemitglied komfortabel von zu Hause wählen – ohne einen Antrag auf Briefwahl stellen zu müssen. Im Februar 2024 bekommen Sie Ihre Wahlunterlagen per Post. Damit halten Sie alles in der Hand, um wählen zu können. Sie können online Ihre Stimme abgeben oder kostenlos per Brief wählen. Nach derzeitigem Stand können Sie den Stimmzettel bei dieser Wahl aus organisatorischen Gründen nicht in der Kirche abgeben.

Wenn Sie keine Post erhalten
Sollten Sie keine Wahlbenachrichtigung erhalten, könnte das daran liegen, dass Sie erst kurz vor der Wahl in unsere Gemeinde gezogen sind. Bitte fragen Sie dann im Gemeindebüro nach, ob Sie bereits in der Wählerliste stehen und bitten ggf. darum, aufgenommen zu werden.

Wenn Verstorbene Post erhalten
Die Wählerverzeichnisse wurden am 10. Dezember 2023 geschlossen und können danach nicht mehr aktualisiert werden. Das kann leider zur Folge haben, dass Menschen, die nach dem 10. Dezember 2023 versterben, Wahlunterlagen zugesandt bekommen. Angehörige werden sich möglicherweise fragen, wie es möglich sein kann, dass der Tod des nahestehenden Menschen „übersehen wurde“ – gerade dann, wenn er kirchlich bestattet worden ist. Der Grund dafür ist, dass die Adressdaten aller zwei Millionen Wahlberechtigten in unserer Landeskirche für den zentralen und personalisierten Versand der Unterlagen für alle drei Wahlmöglichkeiten (Online-, Brief- und Urnenwahl [nicht in St. Petri!]) gesammelt, aufbereitet und zusammengeführt werden mussten. Das brauchte diesen zeitlichen Vorlauf.

Darum sollten Sie wählen gehen
Unsere Kirche lebt davon, dass Menschen Verantwortung übernehmen und ihre Kirche mitgestalten. Der Kirchenvorstand nimmt durch seine Arbeit Einfluss auf das Miteinander vor Ort: Seien Sie dabei! Diesmal ist die Wahl für Sie besonders leicht, komfortabel und zeitsparend.

Vorstellung der Kandidatinnen und Kandidaten
Unse Unsere Kandidatinnen und Kandidaten werden sich am
         Sonntag, 18
. Februar 2024,
im Anschluss an den Gottesdienst (also ab ca. 11:15 Uhr) in der St. Petri-Kirche den Wählerinnen und Wählern vorstellen.

Pastor Thomas Haase

Dankeschön!

 

Vielen Dank an Synthopol Chemie aus Buxtehude für die Spende des diesjährigen Weihnachtsbaumes!
 
Vielen Dank an die Mitarbeitenden von "Haase Garten- und Landschaftsbau" für den Transport des Baumes!

Und vielen Dank allen Ehrenamtlichen, die beim Aufstellen und Schmücken des Baumes geholfen haben! 

 

Hier geht's nochmal zum Video!

Andacht zur Jahreslosung 2024

von Regionalbischof Dr. Hans Christian Brandy (Stade) „Alles, was ihr tut, geschehe in Liebe.“ (1. Korinther 16,14)

Die Forscherin Margaret Mead wurde einmal gefragt: "Was sind die ersten Anzeichen der menschlichen Zivilisation? Was macht uns Menschen aus?" Ihre überraschende Antwort: „Ein geheilter Oberschenkelknochen“. Die Begründung: Wenn ein Tier sich in der Natur etwas breche, wären seine Überlebenschancen gleich null. Es würde verhungern, verdursten oder gefressen werden. Der Fund eines geheilten Oberschenkels sei ein Indiz: Jemand habe sich Zeit genommen, bei dem Verletzten zu bleiben, ihn zu versorgen und zu pflegen. Meads Thesen sind nicht unumstritten. Aber ich finde diese Deutung großartig: Fürsorge, Barmherzigkeit und Liebe sind Zeichen für das, was menschliche Zivilisation ausmacht.

„Alles, was ihr tut, geschehe in Liebe.“ So schreibt Paulus im 1. Brief an die Gemeinde in Korinth. Paulus war vom Verfolger der christlichen Gemeinden zum Verkündiger der Frohen Botschaft von Jesus Christus geworden. Er gründete etliche Gemeinden im Mittelmeerraum. Aber er machte auch schnell die Erfahrung: In den Gemeinden gibt es Konflikte und Lieblosigkeit. So betont Paulus: Wer aus Gottes bedingungsloser Liebe lebt, die uns in Jesus Christus begegnet, dessen Leben wird auch praktisch von dieser Liebe bestimmt sein.

Das schreibt er auch der Gemeinde in Korinth. Dabei geht es ihm nicht um große Heldentaten, sondern um das Alltägliche. In seinem Brief spielt er das an praktischen Fragen durch, etwa an Streitigkeiten von Gruppierungen in der Gemeinde, an Gerichtsverfahren unter Christen, an verschiedenen religiös-kultischen Vorstellungen. Es darf nie einfach darum gehen, Recht zu behalten, sondern alles Tun von der Liebe bestimmt sein zu lassen. Vor allem: Wie wird Rücksicht auf die Ärmeren genommen? Damit hakte es in Korinth: Wenn sie zusammen Abendmahl feiern, sitzen da einige gesättigt, andere aber mit knurrendem Magen. Das geht gar nicht, schreibt Paulus, das verletzt die im Glauben an Christus vorgegebene Gemeinschaft. Und ums liebe Geld geht es auch: Paulus möchte eine ordentliche Sammlung für die christliche Gemeinde in Jerusalem zusammenbringen. Auch Spendenbereitschaft ist ein Ausdruck der Liebe.

Manche Themen sind erstaunlich aktuell. Viele wären heute in unserer komplexen Gesellschaft hinzuzufügen. Ständig steht man vor neuen Herausforderungen und der Frage, was zu tun ist. Wer kann da schon immer wissen, was richtig ist? „Alles, was ihr tut, geschehe in Liebe.“

Der Kirchenvater Augustin hat es später pointiert formuliert: „Liebe – und tu, was du willst. Wenn du eine Entscheidung aus Liebe heraus triffst, dann wird sie richtig sein.“ Was für ein weitherziger Kompass für Entscheidungen in unübersichtlicher Situation! Er verbindet Freiheit mit Verantwortung. Engstirniger Moralismus, den es leider gab und gibt, entspricht gerade nicht dem christlichen Glauben. „Man darf alles“, schreibt schon Paulus wörtlich (1. Korinther 10,23). Aber nicht alles tut gut, „man darf alles“ immer nur in Verantwortung für den und die andere.

„Alles, was ihr tut, geschehe in Liebe.“ Nicht die Ich-Bezogenheit steht im Mittelpunkt, sondern die Gemeinschaft. Das gilt für Paulus aus dem Glauben heraus, dass Gott, der Grund aller Liebe, uns Menschen mit einem liebenden Blick ansieht und wir dadurch auch andere so anblicken können.

Aus der Liebe heraus können wir bejahend in der Welt leben und in ihr handeln. Gerade in Zeiten, in denen uns Krisen und Probleme übermächtig erscheinen. Dietrich Bonhoeffer hat es für seine Zeit, in der Krieg und Vernichtung tobten, so ausgedrückt: „Mag sein, dass der Jüngste Tag morgen anbricht, dann wollen wir gern die Arbeit für eine bessere Zukunft aus der Hand legen, vorher aber nicht.“ Für mich eine Auslegung dessen, was es heißt, alles aus Liebe zu tun. Und das macht unser Menschsein aus.

Ein gesegnetes Jahr 2024!
Ihr
Dr. Hans Christian Brandy
Regionalbischof für den Sprengel Stade

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Hinweise über musikalische Veranstaltungen finden Sie auf den Internetseiten des Kreiskantorats.

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