Gemeinsame Lektüre

Fünf Abende „Gemeinsame Lektüre“ in der Passionszeit

Informationen zu den Ausführenden

Die Passionszeit dient zur Prüfung unseres Glaubens. Er ist die Antwort auf Gottes Anrede an uns. Ausdruck, Form und Wirkung unseres Glaubens ist die Frömmigkeit. Diese ist geprägt von der Zeit, der Kultur und den besonderen Anforderungen der Gegenwart.

Seit 5 Jahren nutzen wir die Passionszeit zur gemeinsamen Lektüre einer Schrift, die uns hilft, unsere Frömmigkeit besser zu verstehen. Im kommenden Jahr 2020, 75 Jahre nach dem Zusammenbruch Deutschlands, liegt es nahe zu fragen, wie das die Frömmigkeit in unseren Gemeinden veränderte; wie die größte „Binnenwanderung“ im eigenen Land, wie die große Not der Flüchtlinge, der Verlust äußerer Sicherheit, aber auch das Erschrecken über das Geschehene, vielleicht auch die Scham über eigenes Versagen, auch der ungeahnte Halt in kirchlicher Gemeinschaft oder die Freude am neu entdeckten Liedgut der Christen aus anderen Gegenden die Frömmigkeit in unseren Gemeinden veränderte.

Ausgangspunkt, Anregung zum Gespräch und Nachdenken soll dabei der Versuch des Kulturbeauftragten der Evangelischen Kirche in Deutschland, Johann Hinrich Claussen sein, das Grunddokument unseres Glaubens in seinem Buch neu zu erzählen: „Das Buch der Flucht – die Bibel in 40 Stationen“ (CH Beck Verlag München 2018). Die dabei neu entdeckten Zusammenhänge und Fragen werden uns gar keine andere Wahl lassen, als sie mit unseren eigenen Beobachtungen, Erinnerungen und auch den Berichten älterer Christen zu vergleichen und darüber miteinander zu reden. Das wird spannend.

Wir treffen uns an den 5 Montagabenden vom 02. bis 30. März 2020 jeweils um 19:30 Uhr im Dietrich Bonhoeffer Gemeindehaus, Dietrich Bonhoeffer Platz 3 in Buxtehude.

Wann

Veranstalter

Helmut Roscher (Tel. 04161-556859), Eberhard Schäfer (04161-995044), Hans Tegtmeyer (04161-6008060)