Veranstaltungskalender April 2007

 

So. 01.04.2007 -
Mo. 28.05.2007

Ausstellung in der St. Petri-Kirche
"Next Year in Jerusalem"

 

„Next Year in Jerusalem" – unter diesem Motto findet im April und Mai eine Ausstellung in zwölf Kirchen der Landeskirche statt. Unsere St. Petri-Kirche ist eine dieser Kirchen. Acht Wochen lang wird von Cuxhaven bis Göttingen je ein Kunstwerk des Künstlers Joseph Semah zu sehen sein. Alle Werke beschäftigen sich mit dem Ausruf „Next Year in Jerusalem – Nächstes Jahr in Jerusalem" in der einen oder anderen Weise. Die Objekte werden ganz verschieden sein und dennoch irgendwie zusammengehören.

Kunst als Anstoß zum Nachdenken

„Next Year in Jerusalem" ist ein traditioneller Wunsch im Verlauf des jüdischen Passahfestes. Bis heute verbindet die Juden in der ganzen Welt die Sehnsucht nach der „heiligen" Stadt Jerusalem. Aber nicht nur im Judentum hat die Stadt einen hohen Stellenwert. Jerusalem kommt auch im Islam und im Christentum eine besondere Bedeutung zu. Die Kunstwerke in den Kirchen können der Anstoß sein, darüber nachzudenken und ins Gespräch zu kommen.

Am 1. April 2007, Palmsonntag, wird die Ausstellung mit einem Gottesdienst in Hannover eröffnet werden. Zur gleichen Zeit wollen wir in der St. Petri-Kirche ebenfalls einen Festgottesdienst zur Eröffnung feiern. In den darauffolgenden Wochen bis Pfingsten ist „unser" Kunstwerk während der Woche zu den Zeiten der Offenen Kirche sowie vor und im Anschluss an die Gottesdienste zu bestaunen. 

Verschiedene Veranstaltungen von Gottesdiensten über Diskussionsabende bis hin zur Musik begleiten die Ausstellung in unserer Gemeinde. 

 


Sonntag, 01. April 2007
Eröffnung der Ausstellung

Gottesdienst zur Eröffnung mit anschließendem Empfang


Freitag, 27. April 2007, 19.30 Uhr
Ein Abend mit Joseph Semah

Ein Abend mit dem Künstler Joseph Semah und dem Quartett Plus 1

SehnsuchtsOrt-SehnsuchtsZeit
180° Klang – Eine Konzertperformance mit Streichquartett und Tanz

Vier Musikerinnen und eine Tänzerin untersuchen Wechselwirkungen und Schnittstellen von Musik und Bewegung im Rahmen der Ausstellung "Next Year in Jerusalem". Die Ausstellung behandelt Jerusalem als Sehnsuchtsort von Juden, Christen und Muslimen.

Quartett PLUS 1 nähert sich diesem Thema im Spannungsfeld von Musik und Bewegung: Klang bestimmt Bewegung - Bewegung modifiziert Klang. Die Interpretationen des Streichquartetts bilden den Ausgangspunkt für die Tänzerin, sie übersetzt musikalische Strukturen und Vorstellungen von Sehnsucht in Bewegung. Umgekehrt „dirigiert“ die Tänzerin das Streichquartett mit vollem Körpereinsatz und gibt Tempo, Dynamik und Klangfarbe vor. Aus der Notwendigkeit des Notenblätterns entsteht eine stilisierte Bewegungsabfolge, eine minimalistische Form von Tanz. Die Musiker werden Teil der Choreographie, die Tänzerin erweitert das Streichquartett zum 5-stimmigen Ensemble. Gemeinsam entwickeln die fünf Performer eine Aufführungsform jenseits des traditionellen Konzertbetriebs.

Interpretiert, zitiert und adaptiert werden "Mugam Sayahi" der aserbaidjanischen Komponistin Franghis Ali-Sade, Gregorio Allegris "Miserere",

Werke des russisch-orthodoxen Komponisten Arvo Pärt und Minimal Music von Michael Nyman und Philip Glass.

Von und mit Katharina Pfänder und Lisa Stepf (Konzept), Kristina Müller, Kathrina Hülsmann, Regina Poulheim, Caroline Metz (Produktion), Vladimir Miller (szenische Einrichtung).

Eine Produktion von Quartett PLUS 1 in Kooperation mit der ev.-luth. CityKirche St. Jakobi, dem Theaterhaus Hildesheim e.V. und dem Haus kirchlicher Dienste Hannover.


Dienstag, 15. Mai 2007, 19.30 Uhr
Sehnsucht Frieden – Religionen auf dem Weg?

Die Sehnsucht nach dem Frieden in Judentum, Islam und Christentum, die sich oft mit dem Namen „Jerusalem“ verbindet, soll am 15. Mai Anliegen einer Podiumsdiskussion sein. Unter der Moderation von Wolfgang Raupach-Rudnick werden Elvira Noa, Muna Tatari und Superintendent Dr.  Helmut Blanke sich diesem Thema nähern, gemeinsam diskutieren und dem Publikum Rede und Antwort stehen.

  • Elvira Noa, Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde im Land Bremen

  • Muna Tatari, muslimische Theologin und Islamwissenschaftlerin

  • Dr. Helmut Blanke, Superintendent des Ev.-luth. Kirchenkreises Buxtehude. 

  • Moderation: Wolfgang Raupach-Rudnick, Arbeitsstelle Kirche und Judentum, Haus kirchlicher Dienste der Ev.-luth. Landeskirche Hannovers


Mittwoch, 23. Mai 2007, 12 Uhr
Viele Kulturen – Eine Stadt
Podiumsdiskussion für Schulklassen (Sek. II)


Pfingstmontag, 28. Mai 2007, 18 Uhr
Abschluss der Ausstellung mit dem Ensemble Jabboq

Am Pfingstmontag wird die Ausstellung dann mit einem Konzert des Ensembles Jabboq abgeschlossen werden. Diese Gruppe hat als Anliegen die jüdisch-christliche Begegnung, die in Musik, Texten und durch die Mitglieder gelebt wird. Es werden jüdische und jiddische Lieder, Klezmer und Gospel gesungen und gespielt und Texte aus dem reichen Schatz beider Religionen gelesen.
 

Di. 03.04.2007
17:00 - 21:30 Uhr

Kreuz und Quer
- Kirchenerkundungstour für Jugendliche -

 

Mit den Fahrrad "KREUZ UND QUER" von St. Marien in Neukloster über St. Petri und St. Paulus bis St. Maria. Eine Kirchenerkundungstour für Jugendliche.

Am 3. April 2007 wollen wir per Fahrrad vier Kirchengemeinden unserer Stadt erkunden.

Start der Tour ist um 17 Uhr in der St. Marien Kirche in Neukloster. In jeder Gemeinde wartet ein kleines Programm: Musik, Mitmachaktionen, etwas zum Hören oder auch zum Mitnehmen.

Am Schluss der Kreuz-und-Quer-Tour wartet in der St. Maria-Gemeinde ein gemeinsames Essen. Um ca. 21:30 Uhr endet das Programm. Eingeladen sind Jugendliche ab 14 Jahre aus allen vier Gemeinden, die über ein (verkehrssicheres) Fahrrad verfügen. Wir freuen uns auf Euch!

Anmeldungen bitte bis 30. März 2007 bei:
Pastorin Anja Niehoff 
(Tel.: 59 54 44, Mail: anjaniehoff@hotmail.com)
 

Do. 05.04.2007
19.30 Uhr

Feierabendmahl am Gründonnerstag
in der St. Petri-Kirche

Am Abend vor seiner Kreuzigung feierte Jesus mit seinen Freunden das Passahmahl. Sie erinnerten sich an den Auszug des Volkes Israel aus Ägypten, an die Befreiung von der Sklaverei. Sie aßen und tranken. Dabei teilte Jesus mit ihnen Brot und Wein und sagte:“ Das tut zu meinem Gedächtnis“.

Am Gründonnerstag erinnern wir uns an die Einsetzung des Abendmahles. Wir wollen an einer festlich gedeckten Tafel im Nordschiff der St. Petri-Kirche miteinander essen und trinken, reden und singen und das Abendmahl feiern.

Alle sind dazu herzlich eingeladen. 

Der Platz an der festlichen Tafel im Nordschiff ist begrenzt. Deshalb melden Sie sich bitte im Gemeindebüro unter Tel.: 64 44 60 an.  
 

Sa. 07.04.2007
11:30 - 13:00 Uhr

Wiedereintrittsstelle im Turmcafé

Treten Sie ein... wir freuen uns auf Sie!

Jeden 1. Samstag im Monat von 11.30 Uhr bis 13.00 Uhr können Sie in der Turmkapelle der St. Petri-Kirche wieder in die Kirche eintreten.

Infos unter: www.kirchenkreis-buxtehude.de
 

Sa. 07.04.2007
23.00 Uhr

Feier der Osternacht
in der St. Petri-Kirche


Osternachtsgottesdienst in St. Petri

mit der Kantate „Erstanden ist der Heilig Christ“ 
von Dietrich Buxtehude für Chor und Orchester

Kantorei des Kirchenkreises Buxtehude
Streichorchester St. Petri

anschließend: Osterbrot in der Kirche 
 

Sa. 14.04.2007
15:30 Uhr

Kinderkirche Kunterbunt
Gottesdienst für Familien mit kleinen Kindern

 

Wir wollen die Kirche mit allen Sinnen entdecken, gemeinsam singen und beten, Geschichten hören und vieles mehr. Auch das gegenseitige Kennenlernen und die Gemeinschaft sollen nicht vernachlässigt werden.

Herzliche Einladung auch zu der „Kinderkirche Kunterbunt" an folgenden Sonnabenden:
8. September und 8. Dezember 2007, jeweils um 15.30 Uhr in der St. Petri-Kirche.

Wir freuen uns auf euch!
 

So. 22.04.2007
20:00 Uhr

KONZERT „Gesang und Orgel“
- Verborgene Schätze der Romantik -

 

Annegret Kleindopf, Gesang, und Martin Böcker, Orgel – beide aus Stade – haben verborgene Schätze der Romantik entdeckt und bringen sie zu Gehör. So sind in diesem Programm Lieder von Carl Piutti (1846-1902), Albert Becker (1834-1899) und Heinrich Lang (1858-1919) zu hören. Daneben stehen Werke von bekannteren Komponisten wie Felix Mendelssohn-Bartholdy, Josef Gabriel Rheinberger und Max Reger, dessen Praeludium und Fuge in h-Moll aus dem opus 129 für Orgel zu Gehör kommt.

Der Eintritt beträgt 8,- €, für Schüler, Studenten und Rentner 5,- €. Karten gibt es in ausreichender Zahl an der Abendkasse.

Annegret Kleindopf studierte Kirchenmusik in Frankfurt/M., Alte Musik mit den Schwerpunkten Orgel und Gesang an der Schola Cantorum in Basel sowie Historische Aufführungspraxis mit dem Hauptfach Gesang bei Prof. Jörn Dopfer an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt/Main. Sie nahm an Meisterkursen für Gesang u.a. bei Emma Kirkby, Evelyn Tubb, Mieke van der Sluis und Peter Kooij teil. 1991 bis 2003 versah sie eine Stelle als hauptamtliche Kantorin in Frankfurt/Main. Seit 2004 lebt und arbeitet sie in Stade, zunächst als Kirchenmusikerin an Ss. Cosmae et Damiani und nun als künstlerische Mitarbeiterin der Orgelakademie Stade. Daneben wirkt Annegret Kleindopf als Sängerin und Organistin bei zahlreichen Konzerten und CD-Produktionen mit. Regelmäßig gestaltet sie Programme mit Instrumentalsolisten oder Ensembles für Alte Musik. Sie ist Mitglied des Johann-Rosenmüller-Ensembles Leipzig sowie des Vokalensembles Frankfurt-a-cappella.

Martin Böcker studierte in Herford Kirchenmusik (A-Examen) und in Arnhem/NL historische Tasteninstrumente. Seit 1987 ist er Kantor in Stade und Organist an den beiden historischen Orgeln. Neben den Stader Aufgaben ist er seit 1995 Orgelsachverständiger, seit 1999 Dozent an der Hochschule für Musik in Bremen und seit Gründung der Orgelakademie Stade 2002 deren künstlerischer Leiter. Er gab Konzerte in ganz Europa und Japan und war als Kursleiter und Juror an vielen Orten tätig.