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„Denn
meine Gedanken sind nicht eure Gedanken, und eure Wege sind nicht meine
Wege, spricht der Herr.“ - Das ist mein Ordinationsspruch. Ich habe ihn
vor 11 Jahren ausgewählt, als ich in Hildesheim meinen Dienst als Pastor
in unserer Landeskirche begann. Der Vers aus dem Buch des Propheten Jesaja
erschien mir damals besonders passend für die vor mir liegenden Aufgaben
als Berufsschulpastor.
Denn schließlich, so dachte
ich, würde ich in der Berufsschule überwiegend mit jungen Leuten
arbeiten, die noch ganz am Anfang ihrer beruflichen Wege stehen und die
sich viele Gedanken machen würden über ihre Zukunft. Kennengelernt hatte
ich diese jungen Leute und die Arbeit mit ihnen schon: Im Schuljahr
1999/2000 war ich unter Leitung von Pastorin Gudrun Junge „Sondervikar“
in der Berufsschule Buxtehude. 2008 tauschte ich dann Tafel gegen Kanzel
und wechselte in die St. Nicolai-Kirchengemeinde in Ingeln-Oesselse, einem
Dorf bei Laatzen. Der Konfirmandenunterricht und neue Gottesdienstformen
waren meine Arbeitsschwerpunkte.
Wenn mir nun vor vier Jahren
jemand gesagt hätte: „Weihnachten 2011 wirst du in Buxtehude feiern!“,
dann hätte ich wohl ungläubig meine Stirn in Falten gelegt und eine
eindeutige Handbewegung gemacht. In meinen Gedanken war Buxtehude nun
wirklich nicht vorgesehen. Zu Ihnen nach St. Petri fühle ich mich deshalb
auch wirklich eher geführt: Mein Partner, mit dem ich nun schon elf Jahre
mein Leben teile, wurde im November letzten Jahres in Hamburg verbeamtet.
Ab Anfang Dezember werden wir
also zu zweit im Pfarrhaus in der Abtstraße wohnen. Über kurz oder lang
wird auch wieder ein Hund zu unserem Leben gehören. Ich freue mich auf
die Arbeit an St. Petri, auf neue Weggefährten und Freunde, auf ein Glas
guten Weines nach getaner Arbeit, Theaterabende im Hamburger
Schauspielhaus und viele fröhliche Begegnungen!
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